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W20101 Nichts für Schelme - Der Dreißigjährige Krieg und der deutsche Schelmenroman

Beginn Mi., 20.02.2019, 17:00 - 18:30 Uhr
Kursgebühr 15,60 €
Dauer 3 Termine
Kursleitung Prof. Dr. Axel Walter

2018 jährt sich zum 400. Mal der Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648), der über die deutsche Bevölkerung ein noch nie gekanntes Leid brachte. Landstriche wurden entvölkert, Flüchtlinge zogen ebenso wie Söldnerheere durch das ganze Land. Der erste deutsche Roman von literaturgeschichtlicher Bedeutung, Grimmelshausens "Simplicissimus" (1668) thematisiert diesen Krieg in einer für die deutsche Sprache bis dahin ungewöhnlichen neuen Form, die aus Spanien übernommen wurde: dem Schelmen- oder Pikkaroroman. Fast 350 Jahre später legte Daniel Kehlmann mit "Tyll" ebenfalls einen in dieser Gattungstradition stehenden Roman über den Dreißigjährigen Krieg vor. Das Seminar will zum einen die Geschichte des Schelmenromans, der auffällig oft (z.B. auch von Grass in "Die Blechtrommel") für die Darstellung von Kriegen eingesetzt wird, nachverfolgen; zum anderen sollen die beiden genannten Romane, die keine einfachen, aber äußerst vergnügliche, ebenso aber nachdenkliche Lektüren sind, analysiert werden.




Kursort

Landesbibliothek, Lesesaal

Schlossplatz 4
23701 Eutin

Termine

Datum
20.02.2019
Uhrzeit
17:00 - 18:30 Uhr
Ort
Schlossplatz 4, Landesbibliothek, Lesesaal
Datum
06.03.2019
Uhrzeit
17:00 - 18:30 Uhr
Ort
Schlossplatz 4, Landesbibliothek, Lesesaal
Datum
20.03.2019
Uhrzeit
17:00 - 18:30 Uhr
Ort
Schlossplatz 4, Landesbibliothek, Lesesaal